Russland-Ukraine-News am Samstag: Gasspeicher erreichen Füllstandziel von Oktober

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Zwölf Bundesländer nehmen keine Schutzsuchenden mehr auf

12.52 Uhr: Angesichts der hohen Zahl von Ukraine-Geflüchteten und Asylbewerbern aus anderen Staaten sperren sich einem Medienbericht zufolge derzeit zwölf von 16 Bundesländern, weitere Schutzsuchende aufzunehmen. »Vor dem Hintergrund der hohen Zugangszahlen haben derzeit zwölf Länder eine Sperre im Erstverteilungssystem aktiviert«, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND).

»Die Belastung der Bundesländer ergibt sich aus dem Fluchtgeschehen aus der Ukraine und der allgemeinen Migration«, so die Sprecherin weiter. »So ist derzeit auch ein Anstieg der Feststellungen auf der Balkanroute zu beobachten.« Seit Kriegsbeginn seien mehr als 980.000 Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflohen, zuletzt pro Tag im Schnitt noch 875, sagte die Sprecherin. Man wisse im Ministerium, dass mehrere Bundesländer Besorgnis geäußert hätten, bald an ihre Kapazitätsgrenzen zu stoßen.

Polen zählte sechs Millionen Einreisen aus Ukraine

12.21 Uhr: Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine hat der polnische Grenzschutz mehr als sechs Millionen Einreisen aus dem Nachbarland registriert. Am Freitag kamen 22.200 Menschen, wie die Behörde am Samstag mitteilte. In die umgekehrte Richtung überquerten 25.700 Menschen die Grenze. Damit setzte sich ein Trend der vergangenen Wochen fort: Inzwischen gibt es im Tagesdurchschnitt mehr Rückkehrer als Ausreisende. Polen und die Ukraine verbindet eine mehr als 500 Kilometer lange Grenze. Dies ist zugleich eine der Ostgrenzen der Europäischen Union.

Insgesamt sind seit Kriegsbeginn am 24. Februar 4,2 Millionen von Polen aus in die Ukraine eingereist. Dabei handelte es sich nach Angaben der Behörden zum Großteil um ukrainische Staatsbürger. Es gibt keine offiziellen Angaben, wie viele Kriegsflüchtlinge in Polen geblieben und wie viele in andere EU-Staaten weitergereist sind. Die Ukraine hatte vor dem russischen Einmarsch mehr als 44 Millionen Einwohner.

Grüne wollen »verstärkt« Waffen liefern

11.54 Uhr: Angesichts des Ukrainekriegs fordern die Grünen mehr »Wehrhaftigkeit« – und die Bereitschaft des Westens, autokratischen Regierungen wie in Russland und China offen die Stirn bieten. »Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führt uns vor Augen, wie fatal es ist, wenn wir uns von Autokraten und außenpolitisch aggressiven Akteuren abhängig machen«, zitieren die Zeitungen der Funke-Mediengruppe aus dem Leitantrag des Bundesvorstands für den Grünen-Parteitag im Oktober.

»Deshalb liefern wir Waffen an die Ukraine und wollen das auch weiterhin verstärkt tun, wo nötig auch aus den Beständen der Bundeswehr und der Industrie«, heißt es in dem Antrag weiter. Der Parteivorstand sieht im Einsatz von Waffen die Möglichkeit, sich politische Spielräume zu verschaffen: »Militär bringt niemals die Lösung, aber es schafft manchmal Zeitfenster, in denen Konflikte im Rahmen einer regelbasierten Weltordnung politisch gelöst werden können.«

Kiew schätzt die Zahl der getöteten Kinder auf mindestens 380

9.50 Uhr: Seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine vor mehr als einem halben Jahr sind nach Angaben aus Kiew mindestens 380 Kinder getötet worden. Das teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft am Samstag im Nachrichtenkanal Telegram mit. Zudem seien mindestens 737 Kinder in den vergangenen sechs Monaten verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft verwies darauf, dass es sich um vorläufige Zahlen handle. Es sei schwierig, Daten in von Russland besetzten oder umkämpften Gebieten zu erfassen.

Im Gebiet Donezk im Osten habe es mit 388 Opfern die meisten verletzten und getöteten Kinder gegeben, gefolgt vom Gebiet Charkiw (204). Ferner seien insgesamt 2328 Bildungseinrichtungen durch Bomben oder Beschuss beschädigt worden. 289 davon seien völlig zerstört worden. Die Behörde machte Russland dafür verantwortlich.

Gazprom will nach Nord Stream-Stopp etwas mehr Erdgas über die Ukraine nach Europa leiten

9.34 Uhr: Stunden nachdem der russische Gazprom-Konzern angekündigt hatte, den Gastransport zur Nord-Stream-Pipeline einzustellen, teilte er mit, am Samstag 42,7 Millionen Kubikmeter Erdgas durch die Ukraine nach Europa liefern. Das wären rund 1,4 Millionen Kubikmeter mehr als bisher. Am Freitag waren an der Einfüll-Stelle Sudscha 41,3 Millionen Kubikmeter Gas registriert worden, die durch die Pipeline geliefert wurden.

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